Innocence in Danger und glow bringen Kindesmissbrauch ans Licht

Laut WHO sind in Deutschland jährlich rund 1 Million Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt betroffen. Auf diese erschreckende Zahl macht die Berliner Agentur glow im Auftrag von Innocence in Danger mit einem neuen Film aufmerksam.

200722_IiD_Jahreskampagne_Motiv_Juli_FB_DE_3Mit symbolischen Leuchtreklamen, die auf den Kindesmissbrauch hinweisen, wird darin deutlich, dass er an jedem Ort und vor allem auch in jeder sozioökonomischen Schicht stattfinden kann. Vom Wohnwagen, über ein Mehr- und Einfamilienhaus, bis hin zur ansehnlichen Villa, die Aussage des Films ist unmissverständlich: Es kann überall passieren – wir müssen nur hinsehen.

200722_IiD_Jahreskampagne_Motiv_Juli_FB_DE_2Dadurch wird der Fokus und die Verantwortlichkeit weg von den Betroffenen genommen und stattdessen das Umfeld der Kinder angesprochen, denn wie schon der Unternehmensclaim von Innocence in Danger sagt: Kein Kind kann sich alleine schützen. Jedes Kind, das sexuellen Missbrauch erlebt, hat durchschnittlich 20-40 weitere Personen in seinem Umfeld, deren Pflicht es ist, dieses Kind zu schützen, nach Anzeichen von sexueller Gewalt Ausschau zu halten und zu handeln. Wenn sich ein Kind plötzlich oder schleichend aus unerklärbaren Gründen anders verhält als gewohnt, sich z.B. zurückzieht, aggressiv wird, oder keine Lust mehr auf seine Hobbys hat, dann ist es ein Zeichen dafür, dass es etwas bedrückt. Um herauszufinden, was los ist, müssen sich Erwachsene Zeit nehmen, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Werden diese versteckten Andeutungen und die zugrunde liegenden Bedürfnisse übergangen, verlässt Mädchen und Jungen häufig der Mut, sich anderen anzuvertrauen. Andeutungen und Verhaltensänderungen sind die Symbolsprache von Kindern und Teenagern an Erwachsene, die wahrgenommen und richtig interpretiert werden müssen.

200722_IiD_Jahreskampagne_Motiv_Juli_FB_DE_4Ziel des Films ist es also nicht nur generell auf sexuellen Missbrauch in Deutschland hinzuweisen, sondern ganz konkret jeden Erwachsenen dazu aufzurufen bei den eigenen Kindern, bei Nichten und Neffen, Cousinen, und Cousins, Schülerinnen und Schülern oder Kindern aus dem Freundes- und Bekanntenkreis genauer hinzusehen und einzuschreiten. Denn sexueller Missbrauch von Kindern ist gegenwärtiger, als man denkt. Und auch wenn nicht alle Handlungen, die unter sexuelle Gewalt zählen, strafbar sind, verletzen sie doch alle das Kind – psychisch und in den schlimmeren Fällen auch physisch.

Meditation für Unternehmen

Zeit, innezuhalten. Wann hat man die als Unternehmen schon mal?

Jetzt. Corona zwingt uns zum Stillstand. Doch innen tut sich was. Da ist etwas in Bewegung. Da macht sich Zeit breit. Zeit für eine Innenschau.

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Wer bin ich? Wo stehe ich? Wie wirke ich nach außen? Und wie fühlt sich das im Innen an?

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Die Bilder hätten wir schon mal, fehlen nur noch die Ideen.

Der pdf-Erfinder und Anbieter von Grafikprogrammen wie Photoshop, Indesign und Illustrator Adobe hat eine neue Bildergalerie vorgestellt – passend zum Zeitgeist. Adobe nennt sie „From Me to WE“. Tatsächlich haben sie unsere Themen, unsere Narrative, unsere Bilder während der letzten vier Wochen komplett geändert. Wir rücken gefühlt näher zusammen, obwohl wir räumlich getrennt sind. Wir brauchen andere Bilder.

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„Wir sind rund um die Uhr von visuellen Informationen umgeben“, sagt Brenda Milis, Principal Visual Trends bei Adobe Stock. Dieser Trend werde derzeit durch die rasante globale Verbreitung von Covid-19 weiter beschleunigt, Prioritäten und die Art, wie wir leben, verändere sich daher sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene in erstaunlicher Geschwindigkeit.

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Sichtbar bleiben in Krisenzeiten.

Die Corona Krise stellt die Welt vor Herausforderungen. Die Kommunikation auch.

Ihre Messe ist gecancelt? Der Event gestrichen? Das Meeting abgesagt? Die Plakatkampagne sinnlos? Aber Menschen brauchen Informationen und Kommunikation dringender denn je. Nur eben verstärkt online.

Die Internet-Trend-Plattform Unruly hat in einer internationalen Studie mit 2.900 Teilnehmern gefragt, wie sich das Verbraucherverhalten in Krisenzeiten geändert hat: Mehr Zeit zuhause bedeutet auch mehr Zeit online, auf allen Geräten. Unser ständiger Begleiter gewinnt dabei am meisten: 53 Prozent der Befragten geben an, mehr oder viel mehr Zeit am Mobiltelefon zu verbringen, als vor der Krise. Für den SmartTV liegt dieser Wert bei 41 Prozent, der Laptop liegt mit 37 Prozent auf dem 3. Platz, was den zeitlichen Zuwachs angeht.

Insgesamt ist das Bedürfnis nach Informationen sehr hoch: 51 Prozent der Befragten geben an, dass Werbung bei ihnen derzeit das Gefühl auslösen solle, informiert zu sein.

  • 28 Prozent möchten, dass Werbung Gefühle von Wärme und Glück in ihnen auslöst.
  • 24 Prozent möchten sich beim Konsum von Werbung amüsieren.

Im Hinblick darauf, wie Marken am besten während der Corona-Krise kommunizieren sollten, gab fast ein Viertel (24 Prozent) der Befragten an, dass sie ein Gefühl von Kontinuität und Normalität vermitteln sollten.

  • 13 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Marken mit lustigen oder positiven Inhalten werben sollten.
  • Ebenfalls 13 Prozent finden Marken sollten in ihrer Werbung derzeit kommunizieren, wie sie ihre Mitarbeiter und Kunden schützen.
  • Nur 10 Prozent sagen, Marken sollten keine Corona-bezogenen Inhalte erstellen, weitere 8 Prozent denken, dass Marken ihre Werbung nicht ändern sollten.
  • Dafür, dass Marken ihre Werbung pausieren sollten, sprechen sich nur 9 Prozent der Befragten aus.

Anhaltende und erhöhte Konsumausgaben: Wofür wird vermehrt Geld ausgegeben? Die Menschen kaufen weiterhin ein. Die Studienteilnehmer gaben an, für folgende Bereiche online sogar mehr oder viel mehr auszugeben, als vor dem Ausbruch von COVID-19:

  • Lebensmittel und Lieferdienste: 21 Prozent
  • Gesundheit und Körperpflege: 20 Prozent
  • Mode und Beautyprodukte: 18 Prozent
  • Artikel rund um Haus und Garten: 18 Prozent
  • Trainingsgeräte: 14 Prozent

Wir entwickeln mit Ihnen zusammen eine Krisen-Strategie sowie die Konzeption und das Design von Online-Kampagnen inklusive strategischem Targeting auf Social Media und im ganzen Netz. Wir übernehmen aber auch Google- und Facebook-Livestreaming, 3D-Animationen, begehbare Ausstellungen oder Messestände, Erklärfilme, Websites, Microsites und Landingpages.

Bildschirmfoto 2020-03-16 um 22.38.10Wir arbeiten selbst remote und verknüpfen die Stärken von Strategen, Textern, Art Direktoren, UX-Designern, Filmexperten und Beratern auf agile Art und Weise über zoom und slack. Gern können wir auch mit Ihnen über Skype, zoom, bluejeans, Google Hangout, Facetime oder auch ganz old-school per Telefon Kontakt aufnehmen.

Sprechen oder schreiben Sie uns an: 030 288 733 70, contact@glow-berlin.de

Caritas International und glow kämpfen gegen das Wegsehen

Mit einer neuen Kampagne wollen das internationale Hilfswerk der Deutschen Caritas und glow auf die großen  Katastrophen in der Welt hinweisen, die immer wieder aus den Medien und damit aus dem Blickfeld verdrängt werden. Die Kampagne erinnert an Krisen in Asien, Afrika und dem Nahen Osten. So toben zum Beispiel noch immer Kämpfe in Syrien – Hunderttausende sind auf der Flucht.

Caritas_International_200306_Presse_Aleppo_web.jpg Weiterlesen

Die Welt braucht mehr Gutmenschen!

„Eine Gesellschaft, in der behindert, schwul und Gutmensch Schimpfwörter sind, hat ein Problem.“ Dieses Zitat der Aktionskünstler*in Barbara beschreibt treffend das deutsche Dilemma 2020. Der Deutsche Caritasverband und die Berliner Agentur glow wollen das nicht hinnehmen und besetzen den Begriff „Gutmensch“ mit der Caritas-Kampagne 2020 wieder positiv.
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„Wer Anderen Gutes tut und sein Handeln auf das Gemeinwohl ausrichtet, darf nicht verunglimpft werden“, betont Caritas-Präsident Peter Neher zum Start der Caritas-Kampagne 2020 „Sei gut, Mensch!“

glow und DRK Berlin wärmen Obdachlose

Alle Jahre wieder kommt die Kälte und damit der mögliche Kältetod für die 6.000 bis 10.000 Obdachlosen in Berlin. glow schenkt den Obdachlosen Berlins Wärmekissen, die auf Knick einige Stunden Wärme ausstrahlen. Die Aktion ruft zu Spenden auf, die dem Wärmebus vom Deutschen Roten Kreuz Berlin zugute kommen. Den Wärmebus steuern jede Nacht Ehrenamtliche wie Hartmus Engel oder Carlo T. durch Berlin, die zum Teil seit 10 Jahren dabei sind.

_DSC0242.jpgVon links nach rechts: Ehrenamtliche vom Deutschen Roten Kreuz und die Vorstandsvorsitzende Gudrun Sturm freuen sich über die Plakataktion. Die glow-Geschäftsführer Sebastian Wilke und Johannes Krempl freuen sich über die Unterstützung vom DRK Berlin.Das Team von glow wünscht Allen eine warme und frohe Weihnachten und ein strahlendes neues Jahr!

_DSC9796.jpgDie Wärmekissen funktionieren nach dem Prinzip Latentwärmespeicher. Die thermische Energie wird frei, wenn die darin enthaltene Flüssigkeit (Natiumacetat-Trihydrat) in den festen Aggregatzustand übergeht. Die gebrauchten Kissen können in den Strumpf gesteckt werden. Sie werden dann von der Agentur wieder im Heißwasserbad „aufgeladen“.

_DSC0373.jpgNachts wird das Plakat durch eine solargetriebene Lichterkette erleuchtet.

_DSC9944.jpgDas Team von glow vor der Plakatstelle. Bei glow arbeiten Designer, Fotografen, Film- und Social Media-Spezialisten, Berater und Strategen interdisziplinär zusammen.

glow Berlin provoziert Zürich

Pallas_Jelmoli_Zürichwirdschöner190909_Pallas_Kliniken_Pressesbilder2Die Pallas Kliniken in der Schweiz haben die Berliner Agentur glow für die Kommunikation der neuen Marke für Schönheitsbehandlungen „Pallas Kliniken Aesthetics“ im Rahmen einer neuen Klinikeröffnung beauftragt. Im Luxuskaufhaus Jelmoli an der Züricher Bahnhofstraße eröffnet am 2. September die Klinikgruppe auf über 900qm ihren neuen Flagship Store und setzt so neue Massstäbe.190909_Pallas_Kliniken_PressesbilderDie Kampagne in Zürich verspricht mit ikonischen Körpern „Zürich wird schöner.“ Die zweite Phase beschreibt mit witzigen Sprüchen die Angebote rund um Faltenbehandlungen, Fettreduktion mittels Kältebehandlung, Fadenlifting und Tattooentfernung. So fordert beispielsweise ein Plakat zur Tattooentfernung mit den Worten auf „Lassen Sie Ihre/-n Ex verschwinden.“190909_Pallas_Kliniken_Pressesbilder18

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glow warnt vor Anmache im Netz

Im Auftrag für die Landeskommission Berlin gegen Gewalt kreiert glow eine interaktive Ausstellung zum Thema Cybergrooming 
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Bei ihrer Präventionsarbeit setzt die Landeskommission Berlin gegen Gewalt in Kooperation mit Innocence in Danger e. V. auf die Werbeagentur glow. Mit der Ausstellung „KLICK CLEVER – WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“ will glow 8- bis 10-Jährige altersangemessen über die Vor- und Nachteile des Surfens und Kommunizierens im Internet informieren.

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