Trend: Achtsamkeit ist tot und ein Billion-Euro-Business

IMG_5972.jpgWer denkt, der Trend zur Achtsamkeit sei nur ein kurzer Trend, dem schnell wieder die Luft ausgeht, wie beim abschließendes Ommmm nach dem Yoga, hat die Klangschale nicht gehört. Im mindfulness-business werden mittlerweile in den USA allein eine Billion Dollar umgesetzt.  Auch hierzulande kommt das Geschäft in Gang und es entstehen neue Geschäftsfelder zwischen Meditation, Yoga, Therapie, Esoterik und jetzt auch dem Tod. Denn da ist zum Beispiel „WeCroak“, eine App die dich fünf mal am Tag an den Tod erinnert – so wie es bhutanische Mönche empfehlen, um glücklich zu leben.

Seit über einem Jahr bekomme ich auch diese Nachrichten. In Meetings, in Conference calls, mitten beim Feiern oder kurz vor dem Schlafengehen. Es macht pling und automatisch schaue ich auf das Display. „Don´t forget, you´re going to die. Open for a quote …“ Keine Ahnung, ob der Film so wird, wie ich ihn mir vorstelle, keine Ahnung, ob wir den Pitch gewinnen, keine Ahnung, ob meine Kinder das Abi schaffen, keine Ahnung, ob meine Freundin auch morgen noch zu mir steht. Hier ist die EINE große Sicherheit, die wir alle im Leben haben. Und das entspannt den Kopf unheimlich. Mir hilft, es die wichtigen Dinge von den unwichtigen zu trennen. Ich kann die App jedem empfehlen, der bewußter durchs Leben gehen möchte. Erhältlich im App oder Play Store.

We and ME glow for Europe!

IMG_1815Ein neues Sternzeichen im Berliner Nachthimmel erstrahlte bis zum Wahltag am 26. Mai im Berliner Nachthimmel. Am „Welt-Ballon“ prangten drei beleuchtete Sternenringe mit einem Durchmesser von jeweils acht Metern für Europa. Bei schönem Wetter beleuchteten die Sterne jede Nacht zusätzlich  zum normalen Betrieb von 22 bis 24 Uhr den berliner Nachthimmel.
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Der Unternehmerverband der Metall- und Elektroindustrie (ME) wollte damit ein Zeichen setzen für Europa und alle zur Wahl am 26. Mai auffordern. Europa ist für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie von großer Bedeutung.
glow Geschäftsführer Johannes Krempl im Glück: „Europa liegt uns persönlich sehr am Herzen und dafür eine Leuchtskulptur in den Himmel zu setzen, ist für „glow“ einfach ein Traum. Wir hoffen, dass wir mithelfen können, dass Europa wieder neu erstrahlt.“
Die Sterne sind vom Lichtkünstler Nils-R. Schultze (http://www.nachleuchten.com) produziert und bestehen aus aufblasbaren Leuchtobjekten mit einem Durchmesser von jeweils 80 cm. Die Betreiberfirma des Ballons Air Service Berlin hat unter der technischen Leitung von Steffen Wardin die wind- und wetterfeste Aufhängung am Ballon bewerkstelligt.
Auf Kundenseite zeichnen Pressesprecher Alexander Dennebaum, stellvertretende Pressesprecherin Iris Grundmann und Matthias Wellmann, Bereich Kommunikation und Presse verantwortlich.
Erschienen unter anderem in DER SPIEGEL und taz.

Wie man einen neuen Boden als Bühne für Storytelling nutzt

Seit Anfang Januar läuft die neue Kampagne von Parador, dem Hersteller für Lösungen zur Boden-, Wand-und Deckengestaltung aus Coesfeld von der Berliner Agentur glow.

Die fünf Vignetten erzählen jeweils kurze Geschichten aus dem harten Leben eines Bodens, der mal mit Rollerskates befahren, mal mit Steppschuhen, mal mit Blumenerde, mal mit hochhackigen Schuhen malträtiert wird.

Modular ONE ist besonders belastbar, abriebfest, wasserresistent und fusswarm, was in den Filmen dramatisiert wird. Gedreht wurde der Film von Regisseur Christoph Bauer, produziert hat Native Studios.

Die Kampagne läuft mit ausgefeiltem Targeting auf Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und LinkedIn. Die erste Woche brachte überraschend gute Ergebnisse. Mit Abstand am besten konvertiert der Spot mit der jungen Frau mit den kurzen Haaren.

Hier der lange Film mit allen Vignetten.

Vielen Dank an Christoph Bauer und sein Team sowie die Komponistin Anna Kuehlein.

 

Wie Facebook & Co helfen können, lokale Shops oder Veranstaltungen zum Erfolg zu führen

Früher war alles schlechter. Früher gab es keine Smartphones, mit denen man ständig von überall aus das Wetter, den richtigen Zeitpunkt zur Ernte, den Eingang von Bestellungen im Webshop, die Buchungen für die nächste Schlossführung oder die Likes für das eigene Urlaubsfoto checken konnte.

hand-1839105_1920.jpgÜber die Hälfte der Zeit, die Menschen im Internet verbringen, verbringen sie in sozialen Netzwerken wie Facebook. Das größte soziale Netzwerk hat auch in Deutschland die meisten Nutzerzahlen. Über 30 Millionen Deutsche sind aktiv auf Facebook – 23 Millionen jeden Tag. Facebook kennt dabei seine Nutzer erstaunlich gut. Ein Team der Cambridge University hat errechnet, dass der Algorithmus uns mit 70 Likes, die wir gedankenlos für Beiträge abgegeben haben, besser kennt, als ein guter Freund – mit 300 besser als die eigene Ehefrau oder der Ehemann.

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„Nur einen Klick entfernt“ liegt der Porno

 

Neue Kampagne wirbt bei Mitgliedern des Bundestages für digitalen Kinderschutz

digitaler Kinderschutzdigitaler Kinderschutz
Die Hälfte aller 6-13-jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. 5% der Kinder besitzen gar ein Tablet (Zahlen: Kim Studie). Und es gibt keinen wirksamen Schutz vor verstörenden Inhalten. Das soll sich laut Julia von Weiler, Geschäftsführerin von Innocence in Danger, ändern: „Wir fordern die Parteien zur Wahl auf, digitalen Kinderschutz mit in ihre Agenda aufzunehmen.“ Als Selbsttest  fordert sie auf, die Buchstaben P O R N bei Google einzugeben. Die Suche ergibt Aufklärungsunterricht für Fortgeschrittene.
digitaler Kinderschutz, Kinderpornografie,
Konzipiert, fotografiert und produziert wurde die Kampagne von der Berliner Agentur glow, Die Motive werden als Postkartenkollektion an Mitglieder des Bundestages verschickt.
Die aktuelle Bild am Sonntag (25.06.2017) hat das Thema und Motiv aufgegriffen und hilft mit, die Politik zu digitalem Kinderschutz zu verpflichten.
digitaler Kinderschutz auf die Agenda!

Eine Minute Internet

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Die Geschwindigkeit, Größe und Bedeutung des Internets ist unvorstellbar geworden. Die Suchanfragen pro Sekunde bei Google sind nicht nur Legion – sie sind auch profitabel. So kann es sich Googles Mutter „Alphabet“ leisten, pro Jahr etwa 1 Milliarde Dollar einfach für Experimente zu verschleudern. Bei 6,7 Milliarden Gewinnen aus Google … Dass Facebook die vielen Logins gut konvertiert sieht man allein schon am gestiegenen Aktienkurs: +35 % innerhalb des letzten Jahres. Big data ist sichtlich im Kommen. Unternehmen, die big data nutzen, beherrschen, interpretieren ebenfalls. Die große Frage aber ist: spielt Ihre Marke hier eine Rolle? Wenn ja, die gewünschte?

Originalgrafik: Excelacom