Caritas und glow mischen im Wahlkampf mit

Die Caritas launcht mit der Berliner Multi-Channel-Agentur glow neue Aktion „Wählt Menschlichkeit“.

Schon fast 500.000 Kontakte nach nur einer Woche – das ist die vorläufige Bilanz der Aktion der Caritas, die bis zum 22. September fortgeführt werden soll. Unter dem Motto „Wählt Menschlichkeit“ mischt sich Deutschlands größter Wohlfahrtsverband in die Bundestagswahl ein.

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glow und Caritas machen den Rechten die Heimat streitig

Die Caritas launcht mit der Berliner Multi-Channel-Agentur glow ihre neue Jahreskampagne „Zusammen sind wir Heimat“.

2017 gilt schon jetzt als Prüfstein für die Demokratie in Deutschland und Europa. Als größter Wohlfahrtsverband Deutschlands arbeitet die Caritas tagtäglich mit Flüchtlingen. Mit der Jahreskampagne 2017 bezieht sie jetzt auch kommunikativ Stellung. „Die Kampagne „Zusammen sind wir Heimat“ zeigt, wie Zusammenleben in Deutschland gelingen kann – auch mit 890.000 Flüchtlingen, die 2015 vor Krieg und Vertreibung nach Deutschland geflohen sind.“ stellt Claudia Beck fest, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit bei der Caritas Deutschland. Weiterlesen

Wie entkommt Ihre Marke der Markenflut?

Über 4000 Werbebotschaften pro Person pro Tag. Von über 700.000 Marken allein in Deutschland. Print, Plakat, Film, Facebook, Blogs, Instagram, Vine ….. immer mehr Medien kommen hinzu. Die Aufmerksamkeit der Konsumenten weiß gar nicht mehr wohin. Effizientes Marketing beginnt deshalb mit der Frage: wie kann ich die Aufmerksamkeit meiner Zielgruppe erreichen und solange halten, bis sie meine Botschaft verstanden hat?

Werbung braucht Blitzlicht und Dauerbeleuchtung!

Um Aha-Effekte zu erzeugen, müssen wir unsere Zielgruppe erst einmal über unsere Marke aufmerksam machen. Wir müssen unserer Zielgruppe anblitzen. Die Konkurrenz überstrahlen. Hell klar und deutlich. Am besten mit einem kreativen Feuerwerk oder einem hellen „Ad-Blitz“.

Wie halten wir die Aufmerksamkeit?

Dann müssen wir die erreichte Aufmerksamkeit halten, um unsere Botschaft zu platzieren. Wie? Die Antwort gibt uns die Neurowissenschaft: Unsere Neuronen feuern dann am meisten, wenn unser Interesse geweckt wird. Der Mensch nimmt am besten das auf, was er mit echten Interesse und mit Freude wahrnimmt. Wir brauchen etwas, das unsere Zielgruppe interessiert. Wir wollen keine Werbung machen, sondern etwas wirklich interessantes.

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Da Der glow Effekt

Im Zentrum  guter Kommunikation steht eine Idee, am besten eine Big Idea.

Sie kommt direkt aus dem Markenkern.

Sie basiert auf einem erhellendem Insight über die Zielgruppe.

Sie klärt auf.

Eine gute Idee strahlt über Mediengrenzen hinweg.

Der glow Effekt ist so wichtig, weil es nicht mehr 1980 ist.

glow effect strategy 1 Bildschirmfoto 2015-08-18 um 11.32.32 Bildschirmfoto 2015-08-18 um 11.32.46Wenn Sie mehr über den glow Effekt wissen wollen, mailen Sie uns: contact@glow-berlin.de

Wir bringen Marken, Anliegen und Kunden zum Strahlen

Was für ein Jahr!

Flüchtlingskrise, Pegida, Auftritte von Merkel und Gauck – all das spielte auch bei unseren Kunden eine Rolle. Wir freuen uns, dass wir für unsere Kunden daraus spannende, lustige, traurige, nachdenklich machende Kommunikation machen durften. Gute Unterhaltung bei unserem Jahresrückblick 2015. glow_Weihnachten_2015_gif.gif

STOP POSTING (außer du kennst diese 7 goldenen Social Media Regeln)!

1. Rede – aber nicht nur über dich!

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Social Media ist ein bisschen wie das wahre Leben: Die, die ständig nur von sich reden und nur so tun, als würden sie zuhören, stehen auf dem Pausenhof allein da. Denn auch virtuell macht emotionale Intelligenz Schule. Das heißt im Klartext: Zeig’ ehrliches Interesse an deinen Fans und Followern oder lösche deine „Fan“-Page! Rege Gespräche an oder klinke dich in bereits laufende Konversationen ein, ohne dass du versuchst, dein Produkt an den Mann zu bringen. Dabei hilft die 80/20-Regel: 80% deiner Posts sollten persönlich an deine Fans gerichtet oder für sie personalisierbar sein, deine Zielgruppe entertainen oder informieren – die restlichen 20% bleiben dir für Eigenwerbung. Durch diesen sympathischen Seltenheitscharakter haben deine Promotions dann zudem noch mehr Power, WENN du sie denn postest. Weiterlesen

Was wir von der erfolgreichsten Bloggerin der Welt lernen können – und dabei 6 Mio. im Jahr verdienen

Bildschirmfoto 2015-01-22 um 18.40.10Sie ist blond, bildhübsch und brillant: Die 27-jährige Italienerin Chiara Ferragni ist die (erfolg)reichste Bloggerin der Welt.
 2014 verdiente sie schlappe sechs Millionen und steht damit dieses Jahr bereits auf der Forbes „30 under 30“-Liste. Aber wieso aus allen Bloggern dieser Welt gerade sie? Sicher nicht nur, weil sie ihren Model-Body in den neuesten Guccis, Versaces oder Dolce und Gabbanas fotografieren lässt und darüber sympathische 3-Zeiler auf ihrem Blog „The Blonde Salad“ postet.

Klar ist die schöne Jurastudentin einerseits im richtigen Zeitpunkt auf den Trendzug der digitalen Selbstdarstellung aufgesprungen – noch bevor man sich fast schon rechtfertigen musste, wenn man irgendwie auch ohne das eigene Online-Tagebuch überlebt. 2009 startete sie „The Blonde Salad“ zusammen mit ihrem damaligen Freund Ricardo Pozzoli. Und während Vorgänger wie «The Sartorialist» Streetstyles posteten, setzte Ferragni von Anfang an auf eins: sich selber! „Das-habe-ich-heute-an“-Blogs waren damals noch brand-new und mit ihrem raffinierten Stil inspirierte Ferragni bald Zehntausende Follower.

Heute sind es sagenhafte 12 Millionen im Monat und für TBS arbeiten mehr als ein Dutzend Leute. Das digitale Tagebuch ist längst zu einem multidisziplinären Unternehmen geworden. „Hinter unserem Konzept steckt dieselbe Idee wie hinter Asos“, sagt TBS-Mitbegründer Pozzoli. Der Unterschied zum britischen E-Commerce-Giganten ist, dass dieser sich über den Handel zu einer Plattform mit Online-Magazin-Charakter entwickelt hat. Bei Chiara kam Content vor Commerce. Doch der boomt in Form von Ferragnis gleichnamigem Schuh-Brand mittlerweile umso mehr und bildet ganze 70 Prozent ihres Gesamteinkommens (2014: 4,2 Millionen Euro). Und wer seine bis zu 400 Euro teuren Schuhe in 200 Läden in 25 Ländern vertreibt, kann getrost vergessen, dass der Erfolg erst dank einer privaten Finanzspritze zum Herbst 2013 einsetzte. Zudem arbeitet „la bella bionda“ ’nebenbei‘ noch als Designerin mit Dior, Chanel und Co. zusammen.

Das was Chiara dabei aus- und anders macht als normale Blogger und Testimonials, ist die konstante Nähe zu ihren Fans – und potentiellen Kundinnen – via Social Media. Die Vermarktung ihrer eigenen Person und nicht bloß dessen, was sie heute wieder aus dem Schrank oder vom Laufsteg (an-)gezogen hat. Chiara Ferragni trägt Marken, ist dabei aber vor allem längst selbst Marke und drückt ihren ganz persönlichen Stempel jedem noch so etablierten Brand auf. So hat sie es in der längst gesättigten Blogosphäre geschafft, sich abzuheben und verdient das Sechsfache ihrer erfolgreichsten Kollegen. Beweis für das Boom-Brand Chiara ist dabei vor allem ihr seit Jahren ungebrochener Facebook- und Instagram-Ruhm. Dort liken TBS knapp 900.000 Personen, fast vier Mal so viele wie die deutsche Vogue. Über drei Millionen User warten täglich auf Ferragnis neueste PRIVATE Schnappschüsse, die Millionengrenze hat sie vor ein paar Jahren mit dem Posten eines Bildes ihres neuen Freunds geknackt.

Denn Chiara hat genau verstanden, das man aus einer großen Fanbasis maximalen Gewinn zieht, indem man private Momente und Geschichten erzählt und dabei wie „nebenbei“ Produkte, idealerweise das eigene Brand, verkauft. Wenn man dann noch äußerste Professionalität an den Tag legt und Top-Qualität bietet – die TBS-Fotostrecken könnten auch in der Vogue erscheinen – macht man Chiara eventuell in ein paar Jahren Konkurrenz. Egal, ob als Unternehmen oder Privatperson, Corporate- oder Couch-Blogger. Vorausgesetzt natürlich, man ist so „social“ und definiert „privat“ ein kleines bisschen #freier.

by Sabrina Sylvester

Das Titelbild ist zusammengesetzt aus dem Pics Chiara Ferragni at Milan Fashion Week, Armani showChiara Ferragni at Milan Fashion Week 2013 Giorgio ArmaniChiara Ferragni at MFW Giorgio Armani von flickr-User Giorgio Montersino (CC BY-SA 2.0)

blush provoziert Pegida – die verzweigte Geschichte eines Facebook Posts

 blush demonstriert mit seinem neuen Motiv gegen Islamfeindlichkeit und Frustration
blush Pegida Facebook Post
 
Pegida, Bärgida, Kogida, Frigida? Liegen die wahren Beweggründe der Bewegung eigentlich woanders? Mit dem Spruch: „Liebe Pegida, jede Frustration ist heilbar.“ schlägt das neueste Motiv des Dessouslabels blush eine ganz neue Deutung vor. blush reiht sich ein in eine Phalanx aus Pegida Gegnern, die von Angela Merkel bis in die sozialen Netzwerke reicht. So sammelt sich die Twitter- und Facebook-Community unter Hashtags wie #nopegida, #schneegida oder auf Facebookseiten wie Tegida (Tolerante Europäer gegen die Idiotisierung des Abendlandes), und deckt seit Tagen die Pegida-Bewegung mit einem teils sehr unterhaltsamen Shitstorm ein.
Denn, dass ausgerechnet eine ansehnliche Abendländerin in Unterwäsche die „Bürger mit gesundem Mittelstrahl“ (Zitat aus der Pegida Bewegung) aufs Korn nimmt, dürfte den Montagsdemonstranten gar nicht gefallen. „Für Blush greifen wir gerne mal aktuelle Ereignisse auf“, so Johannes Krempl, Chef der Berliner Werbeagentur „glow“, die seit Jahren für blush die Werbung macht, „aber diesmal hat es uns ehrlich gesagt besonders in den Fingern gejuckt, einmal ein anderes Licht auf Pegida zu werfen.
Damit spielt der Agenturgründer auf das durchaus beachtliche Medienecho für die Blush Kampagnen an, das die Berliner Unterwäsche in der Vergangenheit sogar schon bis in die Amerikanischen Nachrichten  und auf die Titelseite der englischen Sun brachte. Das Motiv wird auf Twitter und der Facebookseite des Unternehmens geschaltet.
Diese „Mainstream-Medien“ haben unser Motiv schon veröffentlicht:
Bild.de und Bildzeitung vom 7.1.2015
Der Facebook Post wird von Pegida-Trollen entdeckt und mit bösen Kommentaren eingedeckt. Am 8.1.2015 löscht  Facebook das Bild aus der Chronik. Wahrscheinlich haben sich Pegida Anhänger über das Bild moquiert. Johannes Krempl, der das Bild hochgeladen hat, ist für 30 Tage auf Facebook gesperrt. Die Seite blush Berlin sperrt Facebook nicht, schließlich würde das ja einen Werbekunden vergraulen und Geld kosten.
Pepita Anhänger sind sauer auf blushfacebook löscht blush Post
Am 9.1. veröffentlich die Welt einen Artikel über die Kampagne. blush stellt einen Link auf die Website. Mal sehen, wie Facebook diesmal reagiert.
Am 13.1. geht bei blush eine Anfrage des Werberats ein. Der Vorwurf lautet nicht auf Grausamkeit gegen die Pegida, sondern auf Sexismus. Offensichtlich beschäftigt die Pegida Anwälte, die das gut formulierte Schreiben formuliert haben. Der Plan ist wohl, den Begriff „Sexismus“ zu instrumentalisieren, wie auch das Attentat auf „Charlie Hebdo“ instrumentalisiert wird. Sexismus wird man einer Marke wie blush wohl kaum ernsthaft vorwerfen können. Die Marke wird von Frauen geführt, sie beschäftigt nur Frauen und sogar die Fotografin war eine Frau. Offenbar trifft das Motiv aber ins Herz der männerdominierten Pegida Bewegung.