glow im Einsatz für die Polizei Berlin

„Wir können Hauptstadt“ ist der neue Slogan für die Kampagne der Polizei Berlin, die von glow in Berlin entwickelt wurde. Die neue Kampagne zeigt die ganze Bandbreite der Herausforderungen für die Berliner Polizei. 190819_Polizei_Berlin_Kampagne_Wir können Haupstadt_quer_1.jpg
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Trend: Achtsamkeit ist tot und ein Billion-Euro-Business

IMG_5972.jpgWer denkt, der Trend zur Achtsamkeit sei nur ein kurzer Trend, dem schnell wieder die Luft ausgeht, wie beim abschließendes Ommmm nach dem Yoga, hat die Klangschale nicht gehört. Im mindfulness-business werden mittlerweile in den USA allein eine Billion Dollar umgesetzt.  Auch hierzulande kommt das Geschäft in Gang und es entstehen neue Geschäftsfelder zwischen Meditation, Yoga, Therapie, Esoterik und jetzt auch dem Tod. Denn da ist zum Beispiel „WeCroak“, eine App die dich fünf mal am Tag an den Tod erinnert – so wie es bhutanische Mönche empfehlen, um glücklich zu leben.

Seit über einem Jahr bekomme ich auch diese Nachrichten. In Meetings, in Conference calls, mitten beim Feiern oder kurz vor dem Schlafengehen. Es macht pling und automatisch schaue ich auf das Display. „Don´t forget, you´re going to die. Open for a quote …“ Keine Ahnung, ob der Film so wird, wie ich ihn mir vorstelle, keine Ahnung, ob wir den Pitch gewinnen, keine Ahnung, ob meine Kinder das Abi schaffen, keine Ahnung, ob meine Freundin auch morgen noch zu mir steht. Hier ist die EINE große Sicherheit, die wir alle im Leben haben. Und das entspannt den Kopf unheimlich. Mir hilft, es die wichtigen Dinge von den unwichtigen zu trennen. Ich kann die App jedem empfehlen, der bewußter durchs Leben gehen möchte. Erhältlich im App oder Play Store.

So offen war Deutschland am Tag der offenen Gesellschaft

Über 700 Tische in ganz Deutschland. Neuer Rekord beim Tag der offenen Gesellschaft. Im ganzen Land wurde gegessen, getrunken, geredet, diskutiert. Zum Beispiel im Wedding mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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Zu Gast an der langen Tafel im Kiez: Am Tag der offenen Gesellschaft essen an mehr als 700 Tischen in ganz Deutschland Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam und diskutieren über Themen, die alle angehen. So auch im Berliner Bezirk Wedding, wo #Bundespräsident #Steinmeier sich heute dazugesetzt hat. Sein Fazit: „Nur wenn wir miteinander sprechen, die Sichtweisen des Nachbarn hören, können wir auch gemeinsam Probleme lösen.“ +++ As a guest at the long table in the neighbourhood: On the day of the open society, local residents eat and discuss at more than 700 tables all over Germany about topics that concern everyone. This is also the case in the Berlin district of Wedding, where Federal President Steinmeier joined in today. His conclusion: "We can only solve problems together if we talk to each other and listen to the views of our neighbours". #tdog19 #dafür @offenegesellschaft #neighbourhood #neighbours #kiez #city

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„Nur, wenn wir miteinander sprechen, die Sichtweisen des Nachbarn hören, können wir auch gemeinsam Probleme lösen.“

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glow holt Berliner*innen von der Couch

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Die Berliner Kreativ-Agentur glow hat den Zuschlag für die Aktion „Sport im Park“ von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport erhalten. Ziel der Kampagne ist eine sportliche Aktivierung der Berliner Bevölkerung. Dazu werden in über 30 Berliner Parks über 100 kostenlose Bewegungsmöglichkeiten mit über 3000 Trainingsstunden für die Berlinerinnen und Berliner angeboten.
„Mit tollen, kostenfreien Sportangeboten und durch moderne Plakat-Motive wollen wir die Berlinerinnen und Berliner motivieren sich sportlich zu betätigen und vom Sofa in die Parks locken“ so Bernd Holm, in der Sportverwaltung verantwortlich für die Kampagne.
Die Plakat-Motive werden in Social Media, auf Plakatflächen rund um Parks, auf Flyern und in Zeitungsanzeigen zu sehen sein. Und natürlich auch auf der Website: https://sportimpark.berlin.de/startseite.html
Bei glow verantwortlich: Idee: Maxime Wijnant, Text: Nele Meissner, Art Direction: Franziska Knoepfel, Creative Direction: Johannes Krempl, Beratung: Claudia von Rönn, Sebastian Wilke
In der Senatsverwaltung für Inneres und Sport: Bernd Holm, Referent für Sportentwicklungsplanung und Dr. Sabine Sabathil

glow und die offene Gesellschaft rufen zu den Waffeln!

IMG_8134glow hat für die Initiative Offene Gesellschaft eine integrierte Kampagne für Großflächenplakaten, CLPs, Print, Film, Web und Social Media gestaltet. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele „Tische“ in ganz Deutschland zum „Tag der offenen Gesellschaft“ zu generieren. Dann gehen Menschen mit ihren Tischen auf die Straße, essen , trinken und diskutieren mit Freunden und Fremden und stärken so den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Philip Husemann, Geschäftsführer der Initiative: „Damit nicht nur die lauten Ränder der Gesellschaft zu hören sind, muss sich auch die Mitte der Gesellschaft bemerkbar machen. Dazu gibt es am Tag der offenen Gesellschaft Gelegenheit.“

Die Plakate mobilisieren mit Sprüchen wie „Stellt was auf die Tischbeine“, „Zu den Waffeln!“ oder  „Die Volksseele kocht!“. Sie sind an den Stil von Revolutionsplakaten  angelehnt. Die Website www.tdog19.de dient als Hub und zeigt wo man Tische anmelden oder sich an Tische setzen kann.

190507_IOG_Kampagne_VolksseeleAktivisten und Influencer wie Raul Krauthausen, Kübra Gümusay, Luisa Neubauer oder Omas gegen Rechts  werden in Social Media Filmen gezeigt, wie sie Tische auf die Straße tragen oder fahren.

glow stärkt mit dem Etatgewinn das Agentur-Portfolio für Agendasetting und Campaigning bei politischen und sozialen Themen. Erst kürzlich hatte glow einen Deutschen Preis für Onlinekommunikation, einen German Design Award sowie einen Shortlistplatz beim Politikawardfür die Kampagne „Germany´s next Bundeskanzler“  für die Jungen Unternehmer gewonnen.

We glow for Europe!

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Ein neues Sternzeichen im Berliner Nachthimmel erstrahlte bis zum Wahltag am 26. Mai im Berliner Nachthimmel. Am „Welt-Ballon“ prangten drei beleuchtete Sternenringe mit einem Durchmesser von jeweils acht Metern für Europa. Bei schönem Wetter beleuchteten die Sterne jede Nacht zusätzlich  zum normalen Betrieb von 22 bis 24 Uhr den berliner Nachthimmel.
Der Unternehmerverband der Metall- und Elektroindustrie (ME) wollte damit ein Zeichen setzen für Europa und alle zur Wahl am 26. Mai auffordern. Europa ist für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie von großer Bedeutung.
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glow Geschäftsführer Johannes Krempl im Glück: „Europa liegt uns persönlich sehr am Herzen und dafür eine Leuchtskulptur in den Himmel zu setzen, ist für „glow“ einfach ein Traum. Wir hoffen, dass wir mithelfen können, dass Europa wieder neu erstrahlt.“
Die Sterne sind vom Lichtkünstler Nils-R. Schultze (http://www.nachleuchten.com) produziert und bestehen aus aufblasbaren Leuchtobjekten mit einem Durchmesser von jeweils 80 cm. Die Betreiberfirma des Ballons Air Service Berlin hat unter der technischen Leitung von Steffen Wardin die wind- und wetterfeste Aufhängung am Ballon bewerkstelligt.
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Auf Kundenseite zeichnen Pressesprecher Alexander Dennebaum, stellvertretende Pressesprecherin Iris Grundmann und Matthias Wellmann, Bereich Kommunikation und Presse verantwortlich.
Erschienen unter anderem in DER SPIEGEL und taz.

Gangstarap – Sexismus im Ohr

Innocence in Danger und glow warnen vor Sexismus in Rap-Songs mit neuem Video

Vor einem Jahr am 12. April 2018 endete die letzte und finale Verleihung des Deutschen Musikpreises „Echo“ in einem Eklat. 550 Jurymitglieder hatten für die Deutsche Phono-Akademie das Album Jung, brutal, gutaussehend 3 von Farid Bang und Kollegah mit einem Echo ausgezeichnet.

Schon auf der Veranstaltung kritisierte der Sänger Campino von den Toten Hosen Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit der Rapper.

Der internationale Verein für Kinderschutz im Internet Innocence in Danger möchte mit einem Spot auf das Problem des Sexismus in Rapsongs aufmerksam machen. „Es wird Zeit, dass wir Erwachsene hinhören, was unsere Kinder täglich im Ohr haben.“ so Innocence in Danger Geschäftsführerin Julia von Weiler. Die Charts sind voll von Gansta-Rap, gespickt mit Frauenfeindlichkeit und Sexismus. Eltern wissen häufig gar nicht, dass das kleine „E“ neben dem Song auf „explicite lyrics“ hinweist, also Flüche und Sexismen. „Mit diesem Song wollen wir Eltern und Öffentlichkeit zum Nachdenken und zur Diskussion anregen,“ sagt Julia von Weiler. „Kinder müssen vor Sexismus wirkungsvoll geschützt werden. Die Musikanbieter müssen stärker für Kinder- und Jugendschutz in die Pflicht genommen werden.“

https://www.youtube.com/watch?v=XgHK_Rrfj4A

Im Spot hört ein Vater im Auto Rap Beats mit Adult-Lyrics. Wie sich herausstellt, ist es aber gar nicht er, der die Musik hört, sondern sein Sohn, den er von der Schule abholt.

Die Textzeilen entstammen sämtlich Rapsongs, die in den deutschen Charts sind oder waren. Sie wurden von Jung-Rapper Niklas Kühne geremixed und eingesungen. Hauptdarsteller ist der Kölner Schauspieler Karl-Heinz Zmugg, auch bekannt aus Cobra 11, Tatort und Lindenstraße.

glow und Caritas schieben die Digitalisierung an

Die aktuelle Kampagne des Deutschen Caritasverbandes „sozial braucht digital“ fordert mehr Unterstützung für die Digitalisierung im sozialen Bereich.

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Digitalisierung krempelt nicht nur die Industrie, sondern auch unser gesamtes soziales Leben und die sozialen Berufe um. Das ist der Fokus der neuen Kampagne des Deutschen Caritasverbandes. Auf den Plakat- und Printmotien sehen wir Situationen aus sozialen Berufen, in denen jeweils ein digitales Element hereinpixelt und die Arbeit oder das Leben verändert. So können zum Beispiel digitale Devices das Leben von Menschen mit Behinderung erleichtern und ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Der Einsatz in Kindergärten unterstützt das Lernen und hilft dabei, Kindern den richtigen Umgang mit digitalen Medien beizubringen. In der Pflege helfen digitale Hilfsmittel beim Zeitmanagement. glow Geschäftsführer Johannes Krempl: „Mit dieser Kampagne zeigen wir überraschende Facetten der Digitalisierung, die aber für die Gesellschaft immer wichtiger werden.“

181022_Altenpfleger_A4_quer-1.jpgClaudia Beck, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stellt fest: „Soziale Arbeit braucht digitale Zugänge, Tools und Möglichkeiten, um umfassend nah bei den Menschen zu sein.“ Caritas-Präsident Peter Neher betont: „Digitale Teilhabe ist zu einer Voraussetzung für soziale Teilhabe geworden. Es wird noch wichtiger werden, dass Menschen digitale Kompetenzen erwerben“.  Die Caritas nutzt die Kampagne 2019 auch, um die Digitalisierung innerhalb des Verbandes voranzutreiben. In vielen Diözesan-Caritasverbänden gibt es bereits Projekte und Initiativen, die die Folgen und Möglichkeiten der Digitalisierung ausloten.

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Auf der Website laufen alle Teile der Kampagne zusammen. Unter https://umfrage.sozialbrauchtdigital.de läuft gerade eine Umfrage, um herauszufinden, wie viel Digitalisierung sich Mitarbeiter von Pflegeberufen aber auch Betroffene vorstellen können. So wird zum Beispiel gefragt, ob man sich den Einsatz von Pflegerobotern vorstellen könnte oder nicht.

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Verantwortlich beim Deutschen Caritasverband e.V.:
Claudia Beck, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin des Deutschen Caritasverbandes; Teresa Wieland, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Kerstin Stoll und Martin Herceg, Online Redakteur/in

Verantwortlich auf Agentur- und Produktionsseite:
Agentur: glow communication GmbH; Kreation: CD Johannes Krempl, AD Franziska Knöpfel; Text: Danny Süßengut; Beratung: Sebastian Wilke, Juliane Koch, Claudia von Rönn; Webdesign: Tom Wegner; Fotograf: Darius Ramazani, Produktion: Anika Möllemann, Styling: Suni Hoffmann und Anika Möllemann, Haare+Make up: Christa Raqué und Sabine Szekely, Assistenten: Christian Blüm, Maja Seidel, Dominik von Winterfeld, Runner: Andreas Anton, PostProduktion: Highlight Berlin

Wie man einen neuen Boden als Bühne für Storytelling nutzt

Seit Anfang Januar läuft die neue Kampagne von Parador, dem Hersteller für Lösungen zur Boden-, Wand-und Deckengestaltung aus Coesfeld von der Berliner Agentur glow.

Die fünf Vignetten erzählen jeweils kurze Geschichten aus dem harten Leben eines Bodens, der mal mit Rollerskates befahren, mal mit Steppschuhen, mal mit Blumenerde, mal mit hochhackigen Schuhen malträtiert wird.

Modular ONE ist besonders belastbar, abriebfest, wasserresistent und fusswarm, was in den Filmen dramatisiert wird. Gedreht wurde der Film von Regisseur Christoph Bauer, produziert hat Native Studios.

Die Kampagne läuft mit ausgefeiltem Targeting auf Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und LinkedIn. Die erste Woche brachte überraschend gute Ergebnisse. Mit Abstand am besten konvertiert der Spot mit der jungen Frau mit den kurzen Haaren.

Hier der lange Film mit allen Vignetten.

Vielen Dank an Christoph Bauer und sein Team sowie die Komponistin Anna Kuehlein.

 

Innocence in Danger und glow verstören zum Safer Internet Day mit Doodle Plakat

Zum Safer Internet day 2019 am 5. Februar hat die Kinderschutzorganisation Innocence in Danger Deutschland das Thema in die Öffentlichkeit gebracht – als verstörendes Doodle auf eine Plakatfläche neben einem Spielplatz. Der Platz ist aussagekräftig, denn während alle Spielgeräte TÜV-geprüft sind, gibt es für Onlinespielplätzen keinerlei Sicherheitsvorschriften. Julia von Weiler, Vorstand von Innocence in Danger Deutschland, ermahnt die Anbieter von Social Media- und Spiele-Plattformen, nicht nur Gewinne zu machen, sondern auch Geld für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz auszugeben, damit Täter im Netz nicht so leicht an Kinder herankommen.

Der Berliner Fotograf Darius Ramazani hat die Entstehung des Doodles dokumentiert und einen Stop Motion Film daraus geschnitten.

Das Motiv wird zum Safer Internet Day 2019 auch auf Postkarten gedruckt und an alle  Bundestagsmitglieder geschickt, damit Kinderschutz im Internet in den Köpfen der Parlamentarier und in Gesetzen landet. Die zentrale Forderung an die Politik und die Industrie: „Macht digitale Spielplätze sicher für Kinder.“