Warum das wirklich Revolutionäre an diesem Mercedes sein Stern ist.

Soeben wurde das Forschungsfahrzeug „F 015 Luxury in Motion“ auf der CES Elektronikmesse in Los Angeles präsentiert. Aber nicht seine Brennstoffzellentechnologie ist das eigentlich Revolutionäre an dem selbstfahrenden Auto, nicht dass Partikelströme auf den Displays die Bewegung des Fahrzeugs visualisieren, nicht die tollen Displays und nicht das „hinten stark eingezogene Greenhouse, das Raum für muskulöse Schultern schafft, die in den Flanken eine prägnante Lichtkante bilden“ (Mercedes PR Text).

Bildschirmfoto 2015-01-06 um 19.45.33

Mercedes zeigt mit diesem Entwurf, dass es sein Logo wieder ernst nimmt: Es  steht groß in einen Rahmen aus LEDs an der Spitze des Fahrzeugs. Schwebend, leicht, elegant,  wie ein Stern am Nachthimmel. Ganz im Sinne der Marke. Die Display Effekte umspielen das Logo kreisförmig und ehrfurchtsvoll und verleihen ihm einen magischen glow-Effekt. Perfekt!

Aber ist der Stern im Grill nicht schon älter? Fahren nicht schon viele Baureihen mit dem Stern voran herum? Doch, ja. Aber bisher vergingen sich die Mercedes Designer an ihrer eigenen Marke. In jedem CI-Guide wird ein Mindestabstand um das Logo eingebaut. Kein Element darf sich dem Logo ganz nähern. Das steht auch so in den umfangreichen MB Markenrichtlinien. Zu Recht. Ein Logo braucht einen unangetasteten Raum zum Wirken. Die Mercedes-Designer verstoßen seit Jahren gegen diese Design-Grundregel: mit den Grilllamellen, die das Logo zu halten scheinen. Aber muss man einen Stern stützen? Widerspricht das nicht seiner Bestimmung, seinem Wesen, wenn er von einem Strang oder drei Lamellen gehalten werden muss? Diese Linie geht dem Stern total gegen den Strich.

Bildschirmfoto 2015-01-06 um 20.04.51

So gratulieren wir Mercedes-Benz herzlich zum neuen Entwurf. Vor allem aber zum neuen Markenverständnis!

(Bilder: Mercedes-Benz.de)

Workshop Corporate Identity für Start-ups während der Tech Open Air Berlin

Gerade bei Start-ups ist ein durchdachtes Branding, Naming und Claiming mit durchdachtem Mission Statement und merkfähigem, aussagekräftigem Logo essentiell. Denn kleine Start-ups können schnell wachsen und spätestens dann werden Schwächen schnell ofenbar.

Viele Start-ups haben ein skalierbares Business Modell, aber die Corporate Identity ist nicht auf Wachstum ausgelegt. Dieses Grundproblem sind wir in diesem Workshop im Rahmen der TOA Berlin, der Tech Open Air Unconference nachgegangen – mit Interessierten aus Start-ups und Accelerator wie Springer und Startupbootcamp.

Hier ist die Kurzform des Workshops. Klickt Euch durch – it´s fact and fun!

Weiterlesen

Der visuelle Code für die Stiftung Datenschutz

Stiftung Datenschutz

Dr. Phillip Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, meint zum Start der Stiftung: „Ein einheitliches und anerkanntes Datenschutzgütesiegel schafft Vertrauen und nutzt der deutschen Wirtschaft und den Bürgern gleichermaßen.“
Zum Start des Internetauftrittes erklärt der Präsident der Stiftung, Frederick Richter: „Die Stiftung Datenschutz ist nun auch im Netz präsent – dort, wo es ganz 
besonders darauf ankommt, überlegt mit Daten umzugehen, die die eigene Privatsphäre betreffen.“

Weiterlesen