„Nur einen Klick entfernt“ liegt der Porno

 

Neue Kampagne wirbt bei Mitgliedern des Bundestages für digitalen Kinderschutz

digitaler Kinderschutzdigitaler Kinderschutz
Die Hälfte aller 6-13-jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. 5% der Kinder besitzen gar ein Tablet (Zahlen: Kim Studie). Und es gibt keinen wirksamen Schutz vor verstörenden Inhalten. Das soll sich laut Julia von Weiler, Geschäftsführerin von Innocence in Danger, ändern: „Wir fordern die Parteien zur Wahl auf, digitalen Kinderschutz mit in ihre Agenda aufzunehmen.“ Als Selbsttest  fordert sie auf, die Buchstaben P O R N bei Google einzugeben. Die Suche ergibt Aufklärungsunterricht für Fortgeschrittene.
digitaler Kinderschutz, Kinderpornografie,
Konzipiert, fotografiert und produziert wurde die Kampagne von der Berliner Agentur glow, Die Motive werden als Postkartenkollektion an Mitglieder des Bundestages verschickt.
Die aktuelle Bild am Sonntag (25.06.2017) hat das Thema und Motiv aufgegriffen und hilft mit, die Politik zu digitalem Kinderschutz zu verpflichten.
digitaler Kinderschutz auf die Agenda!

Innocence in Danger verführt Täter – auf Infoseite

pädophil, nackter sexy junge, in der duscheDas neue Video der Kinderschutz Organisation „Süßer Junge“ will pädophile Täter vor sich selbst schützen.

Am 23. Februar 2015 beginnen die Verhandlungen im Fall Edathy im Landgericht Verden wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie. Bei der Operation Spade gegen Azov Films, ein Netzwerk organisierten Kindesmissbrauchs, wurden 2011 von der kanadischen Polizei über 800 IP Adressen von Tätern in Deutschland ermittelt und an das Bundeskriminalamt weitergeleitet – darunter auch die vom damaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. Das neue Video von Innocence in Danger (Agentur: glow) versucht, präventiv einzugreifen. Zum Schutz der Kinder, aber auch zum Schutz vor möglichem strafbarem Verhalten von Pädophilen. Das Youtube-Video hat einen badenden Jungen als Startbild und einen reißerischen Titel: „Süßer Junge nackt in der Dusche“. Klickt man darauf, zeigt es nicht den erwarteten Inhalt, sondern nur den typischen Ladebildschirm und stellt dabei unbequeme Fragen. Julia von Weiler, Vorstand von Innocence in Danger, sagt dazu: „Wir wollen mit dem Video klar machen, dass das Anschauen von Missbrauchsabbildungen kein Kavaliersdelikt ist. Wir wollen mögliche Täter und Täterinnen vor sich selbst schützen. Unsere Botschaft: Bitte denken Sie nach und nehmen Sie Hilfe in Anspruch, bevor Sie zum Täter werden.“ Hilfe finden Sie gesammelt unter http://www.innocenceindanger.de/hilfehotlines/

Selfie mit Folgen

Innocence in Danger nutzt Facebook Lookback-Format, um auf „Sexting“ aufmerksam zu machen.

Die Kinder- und Jugendschutzorganisation Innocence in Danger warnt in einem neuen Spot Jugendliche vor den Gefahren eines neuen Hypes, dem sogenannten „Sexting“. Es bezeichnet das Verschicken von sexualisierten Bildern und ist eine Mischung aus „Sex“ und „Texting“, dem anglo-amerikanischen Wort für SMSen. Der Film der Berliner Agentur glow gestaltet dabei den bekannten „Look back-Film“ zum 10 Jährigen Bestehen von Facebook zu einem „Look ahead“, einem Blick in die Zukunft, um.

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