Innocence in Danger verführt Täter – auf Infoseite

pädophil, nackter sexy junge, in der duscheDas neue Video der Kinderschutz Organisation „Süßer Junge“ will pädophile Täter vor sich selbst schützen.

Am 23. Februar 2015 beginnen die Verhandlungen im Fall Edathy im Landgericht Verden wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie. Bei der Operation Spade gegen Azov Films, ein Netzwerk organisierten Kindesmissbrauchs, wurden 2011 von der kanadischen Polizei über 800 IP Adressen von Tätern in Deutschland ermittelt und an das Bundeskriminalamt weitergeleitet – darunter auch die vom damaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. Das neue Video von Innocence in Danger (Agentur: glow) versucht, präventiv einzugreifen. Zum Schutz der Kinder, aber auch zum Schutz vor möglichem strafbarem Verhalten von Pädophilen. Das Youtube-Video hat einen badenden Jungen als Startbild und einen reißerischen Titel: „Süßer Junge nackt in der Dusche“. Klickt man darauf, zeigt es nicht den erwarteten Inhalt, sondern nur den typischen Ladebildschirm und stellt dabei unbequeme Fragen. Julia von Weiler, Vorstand von Innocence in Danger, sagt dazu: „Wir wollen mit dem Video klar machen, dass das Anschauen von Missbrauchsabbildungen kein Kavaliersdelikt ist. Wir wollen mögliche Täter und Täterinnen vor sich selbst schützen. Unsere Botschaft: Bitte denken Sie nach und nehmen Sie Hilfe in Anspruch, bevor Sie zum Täter werden.“ Hilfe finden Sie gesammelt unter http://www.innocenceindanger.de/hilfehotlines/

Wie Virals wirken

glow Geschäftsführer Johannes Krempl über eine der erfolgreichsten Kommunikationsstrategien seit 1 Milliarde Jahren

Virals sind Nachfahren der Viren und tragen nicht nur dein gemeinsamen Namen, sondern noch viele weitere Ähnlichkeiten. Diese Ähnlichkeiten habe ich hier einmal zusammengetragen, um der unglaublich effektiven aber auch mysteriösen Kommunikationsstrategie auf die Spur zu kommen. Viel Spaß bei der Lektüre.

 

blush Werbung – starke Frauen für eine starke Marke

„Eine der erogensten Zonen der Frau ist ihre Intelligenz.“ Shirley MacLaine

Während viele andere Werbetreibenden ihre Zielgruppen unterfordern, regt blush seine wachsende Anhängerschaft nicht nur visuell, sondern vor allem auch intellektuell an. Seit Jahren geht blush immer wieder auf aktuelle Ereignisse ein und kommentiert sie süffisant. 2006 bezog blush zum ersten Mal Politik mit ein: Man setzte das blush Logo unter ein PR-Foto von Familienministerin von der Leyen mit ihrer Kinderschar und deutete so den Kinderreichtum der Familienministerin kreativ um. Dafür kassierte blush promt eine Unterlassungserklärung. Und den Preis „Anzeige des Jahres“ vom renommierten Lead Award.

Im Februar 2009 schickte blush ein Model in lila Unterwäsche auf den eiskalten Kudamm, um ein neues Stimulationspaket zu propagieren. Die Bundesregierung hatte in der Bankenkrise gerade ein 50 Milliarden Euro Paket durch den Bundestag gewunken. Das von blush kostete nur 89,90.

Viel internationale Aufmerksamkeit und Presse gab es beim zweiten Film in der Reihe: Pardon Paris. Zur Hochzeit der Merkozy-Phase, dem Anbandeln von Merkel mit Sarkozy, zeigt blush mit einem Einmarsch in Paris, wo wirklich die Musik spielt: All eyes are on Berlin. Natürlich auf blush.

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